Mittelalter

…der Freiwilligen Feuerwehr Breitenau

1922

Im Sommer dieses Jahres kaufte die Leykam Josefsthal AG für ihr Werk in Breitenau eine Benzinmotorspritze und regte die Gründung einer Betriebsfeuerwehr an. Der zu diese Zeit im Werk angestellte Matthias Strodl wurde mit der Organisation betraut und bewirkte für Herrn Franz Windbacher als Hauptmannstellvertreter und weitere Chargen und Kameraden den Übertritt von der Ortsfeuerwehr in die Betriebswehr.

1924

In diesem Jahr entstand ein Zubau zum Gerätehaus. In der Kirchengasse wurden zwei Holztore errichtet und ein neuer Schlauchturm erbaut. Das frühere straßenseitige Tor wurde aufgelassen.

1926

Von der Sodawasserfabrik Hermann Schwarz wurde ein Fahrzeug Marke Daimler Benz angekauft und in ein Feuerwehrauto umgebaut.

1930

11. Mai – ein schwarzer Tag in der Geschichte der Feuerwehr. Bei einer am Sonntag vormittag vorgenommenen Übungsfahrt mit dem Feuerwehrauto kam es bei Guntrams zu einem folgenschweren Unfall, der den Tod der Kameraden Josef Kornfeld und Anton Waldherr zur Folge hatte.  Zum Begräbnis hatte das Bezirksfeuerwehrkommando sämtliche Feuerwehren des Bezirks befohlen.

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1939 – 1945

Während der letzten Kriegsjahre bestand eine weibliche Feuerwehr, der neun junge Frauen und Mädchen angehörten. Leiterin derselben war Frau Hilde Grill, die zu einem einwöchigen Lehrgang in die Feuerwehrschule Wr.Neustadt berufen worden war. Es fanden regelmäßig Übungen statt, bei denen Zugführer Stachl und Maschinenmeister Josef Samwald für weitere Ausbildung sorgten. Frau Hedi Schiroky wurde als Maschinist geschult. Die Bekleidung bestand aus blauen Arbeitsmonturen, Helm und Gurt. Unter dem Helm war ein Haarnetz vorgeschrieben.

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1949

Von privater Seite wurde ein Militärauto „Ford Canada“ angekauft, an dem die Karosserie entsprechend umgebaut und später eine Vorbaupumpe montiert wurde, sodass daraus ein brauchbares Feuerwehrauto entstand.  Für den Ankauf eines Aggregates wurde ein Darlehen von öS 7.000,- aufgenommen.